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·      Das REB - und OBSTJAHR  2019

 

Die früheren Jahre:

Das Reb-und Obstjahr 2018

Das Reb-und Obstjahr 2017

Das Reb-und Obstjahr 2016

Das Reb-und Obstjahr 2015

Das Reb-und Obstjahr 2014

Das Reb-und Obstjahr 2013

Das Reb-und Obstjahr 2012

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Das Reb-und Obstjahr 2007

Das Reb-und Obstjahr 2006

Das Reb-und Obstjahr 2005

Das Reb-und Obstjahr 2004

 

Früher im Wingert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Reb-und Obstjahr 2019

 

 

 

Im Januar ist es sehr kalt und es gibt recht viel Schnee.

Im Februar werden bei schönstem Frühlingswetter die Reben vorgeschnitten.

Das schöne Wetter bleibt und es wird ab Mitte Februar sehr warm, wir beginnen jetzt mit dem endgültigen Rebschnitt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weisser Elbling:

von dieser sehr alten Rebsorte haben wir einige Stöcke angepflanzt

 

 

 

 

April 2019: Info aus Wingert und Keller       

 

So jung und dynamisch wie wir sind ist es wahrscheinlich Zufall, dass wir jedes Jahr ein klein wenig mehr Zeit benötigen bei der Wingertarbeit!

Aber trotzdem haben wir bereits geschnitten, alles aufgebunden, zum Teil neue Pfähle und Stickel geschlagen, Zäune geflickt usw. Da wir nach IP (integrierte Produktion) arbeiten, häxeln wir das Rebenholz mit dem Schlegelmulcher in den Rebenreihen und erhalten so eine natürliche Düngung.

 

Gold-gelb blüht nun der Löwenzahn in den Wingerten, dies ist jedes Frühjahr ein schöner Anblick. Die Knospen an den Rebtrieben spriessen und kommen jetzt ins sogenannte Wollstadium. Danach erfolgt der Austrieb, in dieser Phase sieht man dann die ersten kleinen, noch unentfalteten Blätter.

Wir hoffen, dass das Wetter weiterhin mitspielt und wir vom Spätfrost verschont bleiben.

 

Im Keller haben sich unsere Weine erfreulich entwickelt. Grosse Freude haben wir an unseren Weissburgundern und Rosé. Der heisse, sonnenreiche Sommer 2018 widerspiegelt sich in jedem Schluck.

 

Dieses Jahr haben wir eine Spezialität, ein Teil des Weissburgunders ist nämlich mit etwas mehr Süsse (Restzucker) ausgebaut. Er heisst ‚MEHR‘, weil er beim Trinken nach noch ,MEHR‘ schmeckt. Unsere Jungen sagen er ‚fischelet‘, bedeutet eben, er schmeckt nach Meer MEHR, so haben sie uns das erklärt - man lernt nie aus.

Der Blauburgunder entwickelt sich ebenfalls sehr gut, braucht aber noch etwas Reifezeit, er wird im Sommer in die Flaschen abgefüllt.

Bereits abgefüllt haben wir den Barrique SILVY 2016, er ist noch lagerfähig, kann aber schon jetzt genossen werden.

Damit uns nicht langweilig wird, haben wir im Keller ein paar neue ‚Ecken‘ mit neuen Tischen etc. gestaltet, damit jeder Besucher ein schönes Plätzchen findet.

 

 

 

 

 

Ende April bis Anfangs Juni war es oft sehr kalt und regnerisch. Der Vegetationsstand der Reben ist ungefähr 10 – 14 Tage später als letztes (sehr frühes) Jahr.

 

 

Jetzt am 15. Juni blühen die Reben und zeigen sich gesund.

 

Dann eine heisse Periode und die Vorfreude auf einen sehr guten Weinjahrgang wächst.

 

Vom August und September bis Anfang Oktober ist es dann doch leider oft nass.

 

Wir befürchteten viel Fäulnis, doch Mitte September folgen noch einige warme Tage.

 

Ende September beginnen wir mit Wimmeln

 

 

 

 

Das waren unsere Wimmeltermine:

 

Sonntag, 29. September, ab 10 Uhr

Weissburgunderernte zuerst im Wingert Hansmarti, dann im Röser.

 

Blauburgunder für Schaumwein und für Rosé

Dienstag, 1.Oktober  ab 10 Uhr im Wingert Hansmarti

 

Haupternte Blauburgunder

zuerst im Hansmarti und anschliessend im Röser und Halde

Samstag 12.Oktober ab 10 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Dezember

Ein anstrengendes Rebenjahr geht zu Ende. Während des Wachstums im Frühsommer regnete es häufig, dies bewirkte dass die Schosse sehr schnell in die Höhe wuchsen und immer wieder eingeschlauft werden mussten. Auch das Gras freute sich am vielen Nass und spross freudig, Göpf musste immer wieder mit dem Mäher durch die Reihen. Dann kam eine heisse Periode und die Vorfreude auf einen sehr guten Weinjahrgang wuchs. Vom August und September bis Anfang Oktober war es dann doch leider nass. Wir befürchteten viel Fäulnis, was zum Glück nicht der Fall war. Die Kirschessigfliege hatte aber sehr grosse Freude an unseren Trauben. Deshalb wurden beim Wimmeln die violetten Beeren aussortiert, was etwas Zeit und Geduld forderte (danke Wimmler, dass wir am Schluss so schönes Traubengut einkellern konnten).

 

Im Keller läuft alles nach Plan, Weissburgunder und Rosé sind durchgegoren und der BSA läuft bei allen Positionen schön langsam ab.

Der sehr schöne Jahrgang 2018 ist auf der Flasche und kann genossen werden.

 

Wir haben uns zu einer grossen Änderung im Weinbau entschlossen. Ab dem neuen Rebjahr werden wir nur noch die Lage Hansmarti bewirtschaften. Röser und Halde haben wir abgegeben. Somit verkleinert sich unsere zu bearbeitende Fläche ca. um die Hälfte. So hoffen wir wieder selber die Chefs zu sein, statt dass die Wingerten unsere Chefs sind.