|
|
||||||||
|
Zurück zu: Das Rebjahr |
|
|
|
|||||
|
|
|
|||||||
|
Das Rebjahr
2009 (Text von Ernst Trefzer aus dem Jahresbericht des Weinbauverein Triesen) Es schneite regelmässig von Anfang
November bis Ende März, es gab eine dünne Schneeschicht in den tiefen Lagen.
Durch den Schneedruck riss es in der Bündner Herrschaft Rebzeilen
zu Boden. Vereinzelt gab es Temperaturen unter – 10 Grad. Die Rebknospen haben diese Temperaturen gut überstanden. Mitte März begannen die Reben zu
weinen. Mitte April waren bereits bei den Blauburgunder Reben die ersten
Blätter zu sehen. Höchsttemperaturen über 20 Grad waren dafür verantwortlich,
dass die Natur schnell erwacht ist. Der Vegetationsvorsprung betrug Mitte
April schon 10 Tage. Leider gab es dann ab Mitte April wieder tiefe
Temperaturen und es war trocken. Am 24. April lagen die Temperaturen um 2
Grad. Trotzdem war der April 4,5 Grad zu warm zum Jahresdurchschnitt. Auch am
1 + 5 Mai gab es Temperaturen um 5Grad. Fast der ganze Vegetationsvorsprung
war eingebüsst. Mitte Mai musste die erste Spritzung gegen den falschen
Mehltau gemacht werden. Der Mai war sehr trocken, am Anfang war es sehr kalt
2 Grad, am Ende des Monats sehr warm, (24 + 25.Mai )
mehr als 30 Grad. Bereits Ende Mai hat vieles auf eine frühe Weinernte
hingewiesen. Die ersten Blauburgunder Reben begannen zu blühen. Die Reben
hatten wieder einen Vorsprung von bis zu 2 Wochen. In der ersten Junihälfte
gab es mehr Niederschläge als im ganzen Mai. Auch im Juni gab es Temperaturen
über 30 Grad. Die Reben wuchsen sehr schnell. Der Juli war mal trocken, dann
wieder heiss, am 17. Juli viel Schnee bis 1600 m und Temperaturen von 7 Grad
wurden gemessen. Das Laub war gesund und die Triebe waren bereits 1mal
gekürzt worden. Ende Juli hatten die Reben das Stadium des Traubenschlusses
erreicht. Seit Anfang Juli bis Anfang August fiel mehr als 200 mm. Niederschlag.
Es gab auch weiter ein auf und ab bei den Temperaturen. Anfang August fingen
die Blauburgunder Trauben an sich zu färben. Die Reben hatten wieder einen
Teil des Vorsprungs eingebüsst. Es ist aber immer noch mit einer frühen Ernte
zu rechnen. Im August gab es regelmässig Niederschläge. Die Reben wuchsen
weiter sehr stark. Es herrschte ein perfektes Pilzklima. Es war der 3.
wärmste August seit 1864. Heisses Hochdruckwetter vom 12 – 21.08 trockenes
Wetter und wenig Niederschlag. Am 19 + 20 August wurden die höchsten
Temperaturen des Jahres gemessen. Auf das letzte August-Wochenende kühlten
die Temperaturen ab. Mitte September wurden die Riesling x Sylvanertrauben auf St.Mamerta gewimmelt. Der Oktober begann mit trockener
Witterung, es gab sommerliche Temperaturen
Ab dem 3. Oktober wurden in Triesen die Blauburgundertrauben gelesen
(Sekt ausgenommen ).Am 8. Oktober bei herrlichem Wimmelwetter
wurden sogar 27 Grad gemessen. Vom 8 – 12 Oktober sorgte ein Tief für eine
Abkühlung und Niederschlag. Wintereinbruch gab es in den Bergen, am 15.10.
gab es Schnee bis 800 Meter. In höheren Lagen herrschten winterliche
Verhältnisse. |
||||||||
|
Vorschneiden ab 22. Dezember 2008
|
19.Februar: Blick vom Dorf in den Hansmartiwingert
|
|||||||
|
Im Januar und Februar wurden die Reben geschnitten |
||||||||
|
Im März werden in den neuen Pinot blanc Anlagen die
Metallpfähle eingeschlagen und die
Drähte eingezogen |
||||||||
|
|
Junge
Helfer |
|||||||
|
4.April: Göpf und Martin haben die letzten Drähte in der
Pinot blanc Anlage
eingezogen
|
26.Juni: Martin und Yvonne sind am Auslauben
|
|||||||
|
18.August: Danke
liebe Helfer für das spannen der Netze im Wingert Hansamarti
|
||||||||
|
Ernte 2009 29.September Wir wimmeln den Wingert Poska und einen kleinen Teil vom Hansmarti
für den Schaumwein 2009 |
||||||||
|
1.Oktober: Wimmeln vom Pinot blanc 3.Oktober 24 Helfer
wimmelten die Blauburgundertrauben in den Wingerten Hansmarti
und Röser. Schönstes Wetter, gesundes
Traubengut, ideale Zuckerwerte (100 Grad Oechsle), was will man
mehr.
|
||||||||
18.Nobember:
die letzten Blätter
und die
letzten Äpfel im Hansmarti
|
||||||||
23.November: Wingertmäher
im Hansmarti
|
||||||||