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Das REB -
und OBSTJAHR 2016 Die früheren Jahre: |
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Das Reb-und
Obstjahr 2016 Das Wetter im Januar/Februar Anfang Januar
kalt, Schnee bis ins Tal. Aber schon ab
20.Jan. warmes Wetter mit fast frühlingshaften Bedingungen. Teilweise zu
warm für die Jahreszeit im Februar. Dann gegen Ende
Februar kalt – ideal für das weitere Herunterkühlen vom Kaltkeller. Ende Februar
sind wir fertig mit Schneiden, mit Ausnahme der Poska.
Der Januar/Februar im Keller Alle Weine werden von der Feinhefe
abgezogen. Anfangs März Schneefall bis ins Tal, dann bis Ende März
abwechselnd viel Regen und kalt. Ende März kurze Föhnphase mit Temperaturen bis 25 Grad
C. |
Ein Selfie beim
Vorschneiden im Januar
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Nach den ersten warmen Apriltagen änderte sich gegen
Ende des Monats das Wetter drastisch. Bis 6. Mai gab es viele kalte Tage mit Regen, teilweise
Schnee bis ins Tal und Frost bis knapp gegen Minus 1 Grad in den Wingerten. Die jungen Triebe waren stark gefährdet, haben es zum
Glück noch gut überstanden. |
Frühlingsbild vom 10.April |
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Der Mai zeigte sich wettermässig
nicht von der besten Seite. Sehr kalte Temperaturen mit Schnee bis fast ins Tal,
dann viel kalter Regen und abwechselnd kurze, heisse
Phasen. Mit der Wingertarbeit muss
man sich halt den Wetterkapriolen anpassen. |
Vegetationsstand
beim Weissburgunder im Wingert Röser am 25.Mai |
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Informationen aus Wingert
und Keller vom
8.Mai 2016 Ein grosses Thema ist das Wetter! Der Winter war relativ
mild, der Frühling zeigte
sich zuerst sehr früh, der Austrieb der Reben begann 10 Tage früher als in einem Durchschnittsjahr. Wir haben bei
angenehmen Temperaturen geschnitten und aufgebunden. Aber dann kam
der April und vorbei war es
mit der Wärme, die Triebe wuchsen langsamer, so dass der Wachstumsvorsprung wesentlich kürzer wurde. Unsere Reben haben
alles einigermassen gut überstanden, wir, beziehungsweise unsere Reben, haben keine Frostschäden. Wieder einmal Glück
gehabt! Auch unsere Apfelbäume
haben die Kälte ohne Schaden überstanden.
So, jetzt gehen
wir in den Keller: Bei der Vinifikation lief alles nach
Plan. Keiner der Weine
hat uns ‚geärgert‘! Zum Glück haben
wir letztes Jahr eine Klimaanlage
im Kaltkeller installiert, so konnte der Wein
bei idealer Temperatur ausreifen. Den Rosé 2015 haben wir bereits abgefüllt. Er ist ein
frischer, fruchtig-zarter,
trinkfreudiger Sommerwein. Der Weissburgunder 2015 wird nächste Woche in die Flaschen gefüllt. Er ist immer
unser Stolz, und verwöhnt uns jedes Jahr mit
seiner vielschichtigen, fruchtigen
Nase, er wirkt im Gaumen
frisch bis leicht exotisch. Ein idealer Begleiter
zu Sommergerichten. Auch im Restaurant Kainer, Triesenberg und im
Restaurant Schäfle, Triesen
kann er genossen werden. Gerne haben wir
Besuch in unserem Keller
in Vaduz, also kommt vorbei,
wir freuen uns. An folgenden
Anlässen sind wir dabei: Liechtensteiner Winzertag am 14.Mai in Vaduz und Verbandsmusikfest
3.bis 5.Juni in Triesen |
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Im Juni bleibt es kalt und regnerisch. Mitte Juni erstürmen eine Herde Rinder den Wingert Hansmarti,
überrennen den Zaun mit Metalltor, stolpern und beschädigen viele
Abspannungen, zerstören unser Zwetschgenbäumchen und rennen eine starke
Holzpfähle um. Mit vier Arbeitern wurde das ganze anschliessend
wieder instand gesetzt. Dann gibt es sehr starke
Niederschläge, der Grundwasserstand steigt stark, eine alte Abdichtung in
der Kellerwand hält dem Druck nicht mehr stand und unsere Kellerei mit Lager
wird geflutet. Zum Glück ist es sauberes Wasser und wir können den Zufluss
nach kurzer Zeit stoppen. Mit einer Wasserpumpe der Feuerwehr und einem
starken Wassersauger bringen wir das Ganze auch hier ohne grossen
Schaden wieder langsam in Ordnung.
Dann folgen drei Tage starke Hitze bis über 30 Grad und
schon wieder regnet es gegen Ende Juni. |
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7.Juli: Ein zum Glück
nicht zu starker Hagelschlag trifft alle unsere Wingerten. Weil die Beeren
noch grün sind, wird es deswegen nicht zu vermehrter Fäulnis kommen. Aber trotzdem wird
die Ernte dadurch um etwas mehr als 10% reduziert werden. Juli bis Mitte
August: Ab und zu sehr heisse Tage wechseln mit vielen Regenfällen und
zeitweiser grosser Abkühlung ab. Nie gibt es ein
stabiles Hoch. Wegen diesen
Wetterverhältnissen steigt auch der Mehltaudruck und es gibt jetzt auch zu
etwas Mehltauschäden an Blättern und einzelnen Trauben. Gegen Ende
August gibt es ein stabiles Hoch mit heissen Tagen
bis zu 30 Grad. |
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Einzelne Wingertabschnitte zeigen leider etwas Mehltauschäden an
den Trauben. Im Hansmarti aber finden wir schönes
Traubenmaterial. Die Fotos vom
24.August zeigen Trauben im Farbumschlag und reifende Aepfel.
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Informationen
aus Wingert und Keller im August 2016 Der Mai war
kein Wonnemonat, hatten wir doch kalte Temperaturen und Schnee bis fast ins
Tal. Kalter Regen und heisse Phasen wechselten sich ab, dies führte zu
grossem Mehltaudruck. Ein wichtiger
Teil des Rebenjahres ist die Blüte, ca. Mitte Juni. Leider war es zur
Blütezeit kalt und regnerisch, deshalb wurden einige Beeren nicht befruchtet
und die Trauben verieselten (weniger Beeren). Mitte Juni
erstürmte eine Herde Rinder den Wingert Hansmarti.
Diese Viecher beschädigten unter anderem die Umzäunung, Abspannungen, starke
Holzpfähle und natürlich auch die Rebstöcke. Wenige Tage
später gibt es starke Niederschläge, der bereits hohe Grundwasserspiegel
steigt sehr stark, eine alte Dichtung zerbirst und unsere Kellerei und Lager
in Vaduz werden geflutet. Zum Glück ist es sauberes Wasser und mit einer
Pumpe der Feuerwehr, Wassersauger und einiger Stunden reinigen kommt auch
dieses wieder in Ordnung. Jetzt kann es
nur noch besser werden, könnte man meinen! Es ist 7.Juni
und ausnahmsweise schönes Wetter. Am Abend Gewitter mit Hagel in Triesen, zum Glück sind die Beeren noch grün und der
Ausfall beträgt nur etwas mehr als 10 Prozent. Das
wechselhafte Wetter geht so weiter. Es ist sehr schwierig, Mehltauspritzungen
durch zuführen, denn selten ist es solange trocken, dass das Laub abtrocknet
und die Mittel wirken können. Der Mehltaudruck ist enorm und hat nun einigen
Schaden an Laub und Beeren hinterlassen. So ein
schwieriges Rebjahr hatten wir noch nie, aber wir
hatten anderseits viele gute Jahre hintereinander und haben dies gerne
angenommen. Im Wingert
leben wir mit der Natur und das Wetter können wir zum Glück nicht
beeinflussen. Nun hoffen
wir für den Rest der Trauben auf einen schönen Herbst. Im Keller
läuft es erfreulich. Die Roten haben sich gut
entwickelt und können schon bald abgefüllt werden (der Rosé und der
Weissburgunder sind ja schon einige Monate im Verkauf). |
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Dienstag, 18.Oktober, 2016: Ganz grossen Dank für die Mithilfe beim
Wimmeln und Einkellern unserer Trauben. Dieses Jahr haben wir wieder unter viermal geerntet. Begonnen haben wir
mit dem Schaumwein (6.Okt.), danach Weissburgunder (8.Okt.), Barrique (12.Okt),
und zum Schluss am 16.Oktober die Haupternte Blauburgunder. Der Film vom
letzten Wimmeltag 2016: https://www.youtube.com/watch?v=_EEbI637uIU Frost während der Blüte und der nasse Sommer haben uns, bzw. den
Trauben, Mühe bereitet. Im Herbst kam dann noch die Kirschessigfliege. Doch das schöne Herbstwetter hat viel wieder gut gemacht, und so haben
wir eine sehr kleine, aber qualitativ gute Ernte einbringen können. Denn wir
konnten doch bei gut ausgereiften Trauben 97 bis 102 Grad Oechsle messen. Das Wimmeln beanspruchte dieses Jahr Zeit und Geduld, mussten doch alle
violetten Beeren, welche von der Kirschessigfliege befallen waren,
aussortiert werden. Wir sind dankbar, dass so viele Helfer den Weg in unsere Wingerten
fanden – ganz herzlichen und grossen Dank dafür. Zur Kelterung (Stand 18.Oktober): Der Weissburgunder und der Rosé sind schon fast durchgegoren. Bei den
Blauburgundern für Barrique und Stahltankausbau, und auch beim Chambourcin beginnt gerade die Gärung, sie werden dann
nach Gärende abgepresst. Jetzt muss dort noch regelmässig den Tresterhut
wieder in die Flüssigkeit zurückgedrückt werden (Homogenisieren). |
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